Zwei Tage Senegal

Am 18. März wurden wir am Morgen im Hotel abgeholt und zur Fährstation nach Banjul gebracht. Dort führten uns die Guides auf die Fähre, wo wir uns auf dem Oberdeck eine Bank suchten. Nach den Touristen wurde der Eingang für die Einheimischen geöffnet und wir konnten das bunte Treiben von oben wunderbar beobachten. Die bunte Kleidung der Frauen und das Frachtgut mancher Leute waren besonders beeindruckend.

In Barra auf der senegalesischen Seite angekommen, liefen wir vorbei am bunten Markttreiben zu unserem Bus, der uns in das Hotel Les Paletuviers nach Tabakouta bringen sollte. Zunächst fuhren wir zur Reservede Fathala, einem kleinen Tierreservat, um dort auf Safari-Fahrzeuge umzusteigen und eine Fahrt durch das Reservat zu unternehmen. Dabei konnten wir auch einige Tiere erblicken. Es war ganz nett aber nicht mit einer Safari in Tansania oder Kenia zu vergleichen.

Nach diesem unterhaltsamen Zwischenstopp fuhren wir ca. 16 km weiter nach Tabakouta, einem kleinen Ort, wo wir im Hotel Les Paletuviers die nächste Nacht verbringen würden. Uns erwartete eine in einem sehr schön angelegten Garten gelegene Anlage mit Bungalows, einem Restaurant und einem kleinen Pool. Einige Treppen führten zu einem Fluss, wo Bootsfahrten angeboten werden.

Nach einem Willkommenstrunk und dem Mittagessen relaxten wir in der Hotelanlage und machten einen kleinen Spaziergang durch das Dorf, direkt vor der Hotelanlage. Die offizielle Runde durch das Dorf war für den nächsten Vormittag geplant.

Am Nachmittag unternahmen wir dann eine Bootsfahrt zu einer Landzunge, wo wir eine kleine Wanderung machten und wunderschöne Baobab-Bäume und interessante Vögel sahen. In der Dämmerung fuhren wir zurück zum Hotel. 

Nach dem Abendessen wurde für uns ein kleines Kulturprogramm von Leuten aus dem Dorf mit traditionellen Kostümen und Tänzen aufgeführt. Danach erholten wir uns von dem erlebnisreichen Tag in unserem Bungalow und hatten eine angenehme Nacht.

Am nächsten Morgen besuchten wir nach dem Frühstück mit unserem Guide das Dorf Tabakouta. Hier bekamen wir interessante Einblicke in das Leben der Bevölkerung und konnten dem Treiben auf dem kleinen Markt zusehen und einige Souvenirs kaufen. Für die Jungen im Dorf kauften wir einen Fußball und die mitgebrachten Süßigkeiten, Luftballons und Kugelschreiber fanden reißenden Absatz.

Danach fuhr uns der Bus zurück zur Anlegestelle der Fähre nach Banjul und wir genossen wieder das bunte Treiben und hatten eine interessante Unterhaltung mit einem jungen Mann aus Banjul. Dort angekommen fuhr uns ein Bus wieder in das Hotel Kombo Beach, wo wir am späten Nachmittag eintrafen.

Der nächste Tag war zum Baden und Ausruhen am Strand geplant und für Übermorgen war eine weitere Tour durch Gambia mit dem Besuch einer Schule geplant.