Fahrt nach Pokhara

Die ca. 200 km Busfahrt bis Pokhara waren alles andere als bequem. Der Bus war klein und hart gefedert, die Piste konnte man nicht als Straße bezeichnen, der Verkehr war chaotisch und das andauernde Hupkonzert der meist überladenen LKWs war belastend. EIn großes Lob an unseren Fahrer, der die Strecke ohne Unfall bewältigte!
Dementsprechend langsam und staubig war die Reise. Unser Gepäck auf dem Dach war zwar mit einer Plane abgedeckt, der Staub fand aber trotzdem seinen Weg.

Wanderung zum Weltfriedens-Stupa

Bestes Wetter begleitete uns auf der Wanderung zum 15 Meter hohen Weldfriedens-Stupa auf der anderen Seite des Phewa-Sees. Den Aufstieg auf den 1150 m hohen Kamm Anadu Danda bewältigten wir einigermaßen gut. Von dem Stupa hat man herrliche Ausblicke auf das gegenüber liegende Bergmassiv.
Jedoch der Abstieg zum See führte durch einen nicht enden wollenden steilen Waldweg zur Bootsanlegestelle, an der wir über den See gerudert wurden. Am Ufer erwartete uns das Mittagessen und danach schlenderten wir durch die ganze Uferstraße zurück zum Hotel.

Wanderung durch Dörfer der Chettris und Brahmins

Unser Bus brachte uns nach Sarangkot, wo wir den herrlichen Ausblick auf die dem Pokhara-Tal und dem Phewa-See gegenüberliegenden Berge genossen. Die anschließende Wanderung durch Dörfer der Chettris und Brahmins war sehr interessant und für uns ein Höhepunkt der Reise, da wir bei sonnigem Wetter die herrliche Natur genießen konnten.

Pokara Altstadt

Unser Hotel lag am Beginn der Straße, die am Ufer des Sees entlangführte. Diese Starße ist rein touristisch und bestand nur aus Läden und Restaurants. Also suchten wir uns ein Taxi und ließen uns in etwa 10 Minuten zur Altstadt fahren. Hier waren kaum Touristen zu sehen - jedoch gab es auch nicht sehr viel zu sehen. Einige sehr alte marode Tempel standen direkt an der Straße und die mittlerweile maroden Häuser müssen früher einmal sehr stattlich gewesen sein.

Nach einer Stunde wurde fing es an zu dämmern und wir hatten in dieser verlassenen Gegend Mühe, ein Taxi für den Rückweg zu finden.