Ost-Kanada von Toronto bis Gaspe und zurück

Bereits im Frühjahr 2015 haben wir diese Reise in den Osten Kanadas geplant, denn nachdem uns 2011 eine Mietwagentour im Westen Kanadas sehr gut gefallen hatte, wollten wir diesmal den Indian-Summer erleben. Wir buchten als Erstes im Internet die Flüge von Leipzig über München nach Toronto und zurück sowie einen Mietwagen für vier Wochen.

Wir hatten nun Zeit, die Reiseroute für die Dauer des Aufenthaltes zu planen und besorgten uns dazu den Iwanowski-Reiseführer von Ost-Kanada. Dann wurden die Highligths festgelegt die wir unbedingt besuchen wollten. Das waren zum einen die Großstädte Toronto, Quebec City und Ottawa sowie die Niagarafalls, der Algonquin Park, die Gaspe-Halbinsel und der St. Lawrenz-Strom.

Da die Einwegmiete bei einem Mietwagen ziemlich teuer ist, hatten wir uns entschieden, den Wagen gleich auf dem Airport in Toronto zu übernehmen und auch wieder am letzten Tag dort abzugeben.
Um möglichst nicht die gleichen Streckenabschnitte zweimal zu fahren, planten wir die Hinfahrt am südlichen Ufer des St. Lawrencestromes und die Rückfahrt am nördlichen. So war also eine Überfahrt mit der Fähre nötig, die wir auch gleich online reservierten.

Um nicht unnötig viel Zeit mit der Quartiersuche vor Ort zu vertrödeln, buchten wir, nachdem die Route festgelegt war auch gleich über booking.com die Unterkünfte, die unseren Ansprüchen entsprachen. Das waren meist Motels, die preislich noch einigermaßen in unseren Plan passten und die wir bei Bedarf noch kurzfristig stornieren konnten, was wir dann in Kanada auch zweimal getan haben.


Reiseroute (ca. 6.000 km)

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Es geht los!

Am 15. September 2015 sollten unser Flug mit Lufthansa von Leipzig nach München und von dort nach Toronto verlaufen.
Zum Glück kontrollierte ich am Vortag noch einmal die eingegangenen E-Mails und erfuhr so, dass der morgige Flug von Leipzig nach München ausfiel, es hatten offenbar zu wenig Passagiere gebucht.

Also schnell die Hotline der Lufzhansa angerufen und gefragt, was wir tun können. Die freundliche Dame hat dann nach einigem Hin und Her eine andere Möglichkeit gefunden, so dass wir nun am nächsten Morgen von Leipzig nach Frankfurt und von dort nach Toronto fliegen konnten. Da wir dadurch über zwei Stunden später in Toronto ankommen würden, musste ich das noch dem Autovermieter über den ADAC mitteilen lassen, damit unser Wagen noch zur Verfügung steht. Das fing ja gut an. Stirnrunzelnd