3. April - Fahrt zum Langano-See

Heute Morgen hieß es Abschied nehmen von den vielen wunderbaren Eindrücken tief im Äthiopischen Süden.
Für Monika und mich war es der Höhepunkt der Reise und wir wären gern noch länger dort geblieben.

Unser heutiges Ziel war der ca. 350 km in Richtung Norden entfernte Langano-See. Nach einer kurzen Fahrt erreichten wir um 8.30 Uhr ein Dorf des Volkes der Dorze. Diese sind besonders durch ihre Webkunst bekannt.
Zu Beginn zeigten uns zwei Frauen, wie sie aus der falschen Bananenpflanze ein Fladenbrot herstellen.

Überhaupt spielte diese Pflanze für die Dorze eine große Rolle. Ihre bienenstockartigen Hütten waren ebenfalls aus der Pflanze hergestellt und im Inneren mit geflochtenen Matten aus den Blättern der falschen Bananenpflanze verkleidet.
Als das Brot fertig gebacken war, durften wir es probieren und es wurde dazu selbst gebrannter Schnaps gereicht.

Nach dem Kurzbesuch bei den Dorze fuhren wir bei heute etwas trüberen Wetter, als wir es in den letzten Tagen gewohnt waren weiter zur "Hara-Lodge" direkt am Langano-See gelegen.
Wir fuhren durch viele kleiner Dörfer und konnten das rege Treiben am Straßenrand und viele interessante Gesichter erblicken.

Um 17.30 Uhr erreichten wir dann mir etwas Verspätung die Lodge, da einer unserer Jeeps falsch abgebogen war, und sich zwei andere erst auf die Suche begeben mussten, um ihn wieder zu finden.

Monika und ich hatten großen Glück mit unserem Bungalow, denn er war der einzige direkt am See und wir konnten direkt von der Terrasse die Flusspferde beobachten und einer Gruppe Pelikane beim Fischfang beobachten.
Auch die Einrichtung des Zimmers war sehr schön und das Bad riesig.
Nach einem heftigen Regenguss konnten wir trocken ins Restaurant zum Abendessen laufen.