Kathmandu

Nach dem Flug von Frankfurt erreichten wir am späten Nachmittag Kathmandu. Es liegt 1300 m hoch im Kathmandutal, umgeben von Bergen mit Höhen zwischen 2000 und 2700 m. Durch die Lage im Talkessel steht die Luft förmlich und die Feinstaubbelastung ist, begünstigt durch den Verkehr und die staubigen Straßen, extrem hoch.
Mit den Nachbarstädten wie Lalitpur (Patan) und Bhaktapur hat die Stadt 1,5 Million Einwohnern. Der Fluss Bagmati teilt Kathmandu im Norden und die Schwesterstadt Lalitpur (Patan) im Süden.

Der Durbar Square in Kathmandu

Der Durbar Square ist mit über 50 Pagoden und Tempeln das historische Zentrum Kathmandus. Der Eintritt kostet 200 Rupien, die für den Erhalt der Bauten verwendet werden. Sowohl der Platz als auch die zahlreichen Pilger lohnen einen Besuch.

Pashupatinath-Tempel und Verbrennungs-Ghats

Dieser schon im 5. Jahrhundert erstmals errichtete Tempel an heiligen Fluss Bagmati, darf nur von Hindus betreten werden uns so konzentrieren wir uns auf die Außenanlagen und die Arya Ghats, das sind die Verbrennungsstätten für die höheren Kasten sowie die Surya Ghats, die Verbrennungsstätten für die niederen Kasten.

Wir kannten die Prozedur der Totenverbrennungen bereits aus Varanasi in Indien. Auch hier werden die Toten in Tücher gehüllt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt, der von dem ältesten Kind angezündet wird. Eine Verbrennung dauert ungefähr vier Stunden.

Swayambhunath-Tempel

Wir erklommen bei Nieselregen die 365 Stufen bis zum Swayambhunath, einem der ältesten buddhistischen Tempel. Besonders prägnant ist der weithin sichbare Stupa mit den zwei seitlichen Türmen. Es gibt dort sehr viele Affen und so spricht man auch vom "Affentempel".

Bodnath

Der 36 Meter hohe Stupa im Vorort Bodnath hat für die buddhistischen Pilgern aus Nepal eine besondere Bedeutung. Sie umrunden den Stupa mnehrmals im Uhrzeigersinn. Wir sahen auch viele gebrechliche alte Menschen, welche die Strapazen auf sich nahmen.