25.02.17 Kangaroo Island

Da wir schon zu Hause Tickets für die 9 Uhr-Fähre reserviert hatten, fuhren wir gleich nach dem Frühstück die 10 Minuten zum Parkplatz der Anlagestelle. Unser Gepäck ließen wir im Zimmer stehen und warfen den Schlüssel in die Box an der Rezeption.
In der Fährstation erhielten wir unsere Tickets und konnten 8.30 Uhr an Bord gehen. Dort nahmen wir in bequemen Sesseln hinter großen Fenstern am Bug Platz. 9.00 Uhr legte die Fähre ab und nach ziemlichem Seegang kamen wir 50 Minuten später in Penneshaw an, wo schon eine junge Frau mit einem Schild mit der Aufschrift "Hertz" stand.
Wir bekamen den kurzen Weg bis zum Büro erklärt, liefen hin und konnten 10 Minuten später mit unserem kleinen Nissan bei strahlendem Sonnenschein losfahren.

Wir wählten die Südroute, da Monika den Sealbay besuchen wollte. In der sehr schönen Wilsonbay machten wir einen Strandspaziergang. Eigentlich wollten wir noch Tanken fahren, aber die einzige Tankstelle auf der Strecke hatte leider geschlossen. Um 13.45 Uhr erreichten wir unsere Unterkunft, das Western KI CP & Wildlife Resort. Dort bezogen wir nach kurzem Check in unseren sehr schönen Bungalow.

Wir ließen uns auf der sonnigen Terrasse unseren Mittagsimbiss schmecken und kauften an der Rezeption noch Wein und Wasser. Dort bekamen wir auch die erfreuliche Nachricht, dass es neuerdings in einem Hotel nebenan eine Zapfsäule gibt. Um 15 Uhr machten wir uns auf den Weg in den Flinders Chase Nationalpark, tankten unterwegs und kauften uns im Visitor Center zwei Tickets.

Als Erstes fuhren wir zur Weirs Cove an der Südküste, wo sich uns ein herrlicher Ausblich auf die Steilküste bot. Anschließend ging es vorbei am 1909 erbauten Leuchtturm zum Admirals Arch, einer natürlichen Felsbrücke. Hier tummelten sich einige Neuseeland-Robben und von der Decke der Höhle hingen einige Stalaktiten herab.

Absoluter Höhepunkt waren für uns aber die Remarkable Rocks. Diese wirklich bemerkenswerten riesigen Granitfelsen befinden sich auf einer Lavaplattform 200 Meter über dem Meer. Durch Millionen von Jahren wurden sie vom Wetter zu bizarren Gebilden geformt und sind nun ein Eldorado für Touristen und Fotografen. Die sehr fotogenen Steine hielten uns eine Dreiviertelstunde in ihrem Bann.

Auf der Rückfahrt wanderten wir noch den Trail am Besucher-Center entlang, um einige Tiere zu erspähen, gaben aber nach 20 Minuten auf und gingen zurück zum Parkplatz, wo wir einen Koala auf dem Baum sitzen sahen. Später lief vor unserem Auto ein putziger Echidna über die Straße. Als wir näher kamen, verkroch sich das Tier leider gleich im Gestrüpp.

Im Resort angekommen, unternahmen wir eine kleine Wanderung zur Lagune und entdeckten dort einige Kängurus und Wallabys beim Grasen. Anschließend erspähten wir auch noch einen Koala auf einem Baum, bevor wir 20.15 Uhr den Tisch deckten und nach dem Essen den wunderschönen Tag bei einer Flasche Wein ausklingen ließen.

26.02.17 Weiterfahrt nach Adelaide

Da wir die Fähre um 10.30 Uhr gebucht hatten, mussten wir um 6.45 Uhr aufstehen und nach dem Frühstück um 7.30 Uhr abfahren. Es war noch ziemlich kühl und die Autoscheiben beschlugen. Unterwegs sahen wir wieder viele tote Tiere am Straßenrand liegen. Auf dem Weg machten wir einem Abstecher zum Paddington Bay und beobachteten danach auf einer Wiese einige Riesen-Kängurus bei Frühstück.

Dann füllten wir in Penneshaw den Tank voll und gaben das Auto Punkt 10 Uhr zurück. Danach schnell zur Fähre, Tickets geholt und nach einer ziemlichen Schaukelei legten wir in Cape Jervis an, wo unser Auto auf dem Parkplatz wartete. Um 11.30 Uhr holten wir unser Gepäck im Resort ab und machten uns auf den Weg nach Adelaide. Auch heute würde wieder ein sehr sonniger Tag werden.

Unterwegs machten wir Pause in Port Noarlunga, einem schönen Badeort ca. 30 km vor Adelaide. Dort suchten wir uns einen Parkplatz und spazierten bis zum Ende der Landungsbrücke. Hier konnten wir den vielen Schnorchlern zusehen, die am langen Riff, das parallel zum Ufer verläuft, nach Fischen Ausschau hielten. Anschließend aßen wir in einem Lokal am Strand Fish and Ships.

Um 14.30 Uhr erreichten wir dann den Windsor Gardens Caravan Park. Hier hatten wir für zwei Nächte vorgebucht. Zimmer und Bad in der Unit 2 waren okay, nur das es kein Fenster gab, war etwas ungewohnt. Dafür hatten wir zwei schöne Einzelbetten und eine super Dusche mit starkem Wasserdruck und einen Kühlschrank. Da wir tagsüber sowieso nicht im Zimmer waren, war das fehlende Fenster kein so großes Problem.

Als Erstes begaben wir uns in die Laundry und füllten die große Trommel der Waschmaschine. In der Wartezeit machten wir einen Spaziergang am Fluss gleich neben dem sehr ruhig gelegenen Camp. Danach kam die Wäsche in den Trockner und wir bereiteten das Abendessen vor, das wir an einem Platz im Freien essen konnten. Nach dem Essen suchten wir mit dem GPS die 100 Meter entfernte Bushaltestelle, von der wir morgen früh in die City fahren wollten. Anschließend bummelten wir noch etwas durch den Park und sahen den Ibissen beim Abend-Putz zu.

Im Zimmer hatten wir super WLAN-Empfang, so dass wir noch einiges für den nächsten Tag in Erfahrung bringen konnten, bevor wir mit der Heimat telefonierten, duschten und den nächsten Teil unserer Serie ansahen. Die Nacht war sehr angenehm und ruhig.