über Devils Tower, Mount Rushmore und Crazy Horse nach Hill City

Montag, 21.8.2006

7.15 Uhr Abfahrt. An diesem Tag sollte ein Höhepunkt den anderen jagen.

Das erste Ziel war der Devils Tower. Gigantisch – wie dieser Felsen, völlig  freistehend in den Himmel ragt.
Kein Wunder also, dass er für die Indianer ein Heiligtum ist und sich sehr viele Mythen um diesen Berg ranken. Da wir sehr zeitig (8.30 Uhr) eintrafen, waren fast noch keine anderen Touristen hier und unsere zweistündige Umrundung des Felsens war sehr entspannend. Ab und zu sahen wir Bergsteiger in den senkrechten Felsspalten – irre!

Als wir unsere Fahrt um 10.30 Uhr fortsetzten drängten sich die Busse auf dem Parkplatz und die Touristen auf den Wanderwegen. Zu erwähnen ist noch die „Großstadt der Präriehunde“ neben der Anfahrt zum Berg. Drolliges Schauspiel!

Nächste Station war „Mount Rushmoor“. Nachdem wir 12.45 Uhr Mittag gegessen hatten, besichtigten wir gemeinsam mit vielen anderen Touristen die drei in Stein gehauenen Präsidentenköpfe. Dieses Monument ist schon imposant, obwohl ich es mir größer vorgestellt habe.

Weiter ging es praktisch bloß um die Ecke zu „Crazy Horse“. Hier entsteht ein Denkmal von unvorstellbaren Ausmaßen. Die Fertigstellung werden wir sicher nicht mehr erleben, denn seit 1949 wird daran gearbeitet und es ist erst das Gesicht des bekannten Indianerhäuptlings fertig. Dennoch wird das ganze schon jetzt perfekt vermarktet und einen Abstecher sollte man unbedingt machen.

Wir entschieden uns spontan in Hill City zu übernachten und checkten gegen 16.00 Uhr im "Super 8-Motel" ein. Nach einem Stadtbummel gab es 18.00 Uhr Abendessen im Desperados und danach ging es mit einer Pferdekutsche kreuz und quer durch diesen kleinen beschaulichen Wester-Ort. Überall deuteten Plakate auf das vor wenigen Tagen in Sturgis stattgefundene Motorrad-Treffen hin und soooo viele Harleys auf einen Fleck habe ich noch nie gesehen.
Entspannung im Motel-Pool war die letzte Aktivität an diesem Tag.