über Cheyenne und Hot Springs zum Estes Park

Dienstag, 22.8.2006

Nach dem Frühstück besichtigten wir noch die alten Dampflokomotiven, von denen einige für Touristen immer noch fahren. Wir kauften einige übrig gebliebene T-Shirts vom Biker-Treffen und starteten danach zum Custer-State-Park.

Um 10.00 Uhr waren wir am Sylvan Lake. Der liegt so malerisch in Felsen eingebettet, dass wir einen Stopp einlegten und einen Rundgang um den See unternahmen. Ein weiterer Stopp erfolgte nach wenigen Kilometern. Denn nachdem wir den großen Devils Tower gesehen hatten, wollten wir uns auch den „kleinen“ ansehen. Das war jedoch ein großer Irrtum, denn am Ende des sehr langen und anstrengenden Aufstiegs befanden wir uns auf dem „kleinen“ Devils Tower und konnten nach unten schauen. Dieser Ausblick entschädigte aber für die sehr "teuflische" Kletterpartie.

Der nächste Halt erfolgte am "Needles Eye"; überhaupt war die gesamte Needles-Strecke durch die pittoresken Felsnadeln sehr interessant und Jürgen musste laufend anhalten, damit ich fotografieren konnte. Rehe und Büffel gab es auch hier überall am Straßenrand.

Gegen 14.00 Uhr kamen wir in der Game-Lodge an (die hatten wir vorgebucht) und bezogen das nostalgische Eisenhauer-Zimmer; ich schlief in seinem Bett.

Nach dem Mittagessen vom Buffet fuhren wir zum Peter-Norbeck-Center um uns zu bilden, danach shopping und zum Legion Lake. Die Kulisse und das Wetter waren so traumhaft, dass wir uns ein Ruderboot mieteten und diese Ruhe und Idylle genossen. Ein Spaziergang im Grace Coolidge Walk und Salat auf dem Zimmer beendeten diesen Tag.

Mittwoch, 23.8.2006

Um 7.00 Uhr verließen wir über die "Wildlife Trail Road" den "Custer State Park" in südlicher Richtung. Erst jetzt wurde mir bewusst, dass wir uns auf dem "Rückweg" befanden. Zum Abschied sahen wir noch einmal Büffel, Rehe, Erdmännchen und Wildesel.
Unterwegs in Hot Springs besichtigten wir „Mammoth Site“, eine aktuelle Ausgrabungsstätte eines riesigen Mammut-Friedhofs, welche als Museum bei laufenden Ausgrabungen zu besichtigen ist. Für Archäologen ein Leckerbissen, aber auch Laien können in diesem Museum sehr Interessantes erfahren. Der Stopp lohnt sich!

Gegen 14.00 Uhr kamen wir in Cheyenne an. Die größte jemals gebaute Dampf-Lokomotive der Welt, der „Big Boy“ ist zu bestaunen; für Technikfreaks ein Muss!

Nach dem Mittagessen (chinesisches All you can eat) ging die Fahrt weiter nach Loveland. Hier steht der größte Outlet-Store von ganz Amerika. Und natürlich wurden wir auch fündig. Mittlerweile reichte der eine Koffer nicht mehr und wir kauften uns einen neuen und noch einen Rucksack dazu. Auch wegen der inzwischen neuen geltenden gesetzlichen Bestimmungen für das Handgepäck mussten wir alles umpacken; doppelt Grund für den Kauf eines weiteren Koffers…

Gegen 17.30 Uhr erreichten wir Estes Park, unsere letzte Station der Rundreise. Nach dem Check In in der "Travelodge" entspannten wir erst mal im Hotel-Pool und bummelten danach durch die Stadt. Wir entschieden uns, beim Mexikaner Abendbrot zu essen und zum Tages-Abschluss einen Cocktail zu trinken.

Donnerstag, 24.8.2006

Diesen Vormittag verbrachten wir im Rocky-Mountain-Nationalpark. Wir wanderten zum Bearlake, Nymphlake und zum Alberta-Wasserfall. Leider zeigte sich das Wetter nicht von seiner besten Seite, so dass wir den Park gegen Mittag wieder verließen. In Estes Park fuhren wir dann mit der Seilbahn auf den Prospect Mountain, von dem man eine gute Aussicht hat und wo es nur so von Streifenhörnchen wimmelt, die man mit Erdnüssen füttern kann.

Doch die Bergkette der Rockys war leider durch heran nahende Gewitterwolken verdeckt, so dass wir schnell wieder nach unten fuhren.
Das schlechte Wetter überbrückten wir mit einer nochmaligen Fahrt nach Loveland; ich kaufte mir supergünstig supertolle Sportschuhe.

19.30 Uhr waren wir wieder im Hotel - Abendessen, Lesen, Sudoku,....

Freitag, 25.8.2006

Der letzte Tag war gekommen.
Wir wählten die Tour zurück nach Denver entlang der Rocky-Bergkette und kurz vor Denver zweigten wir zum Eisenbahn-Museum ab. So eine umfangreiche Sammlung von alten Loks und Waggons gibt es nur hier.

Bis 14.00 Uhr mussten wir „unseren“ KIA, der uns nie im Stich gelassen hatte und platzmäßig total ausreichend war, bei Hertz am Flughafen abgeben – es klappte schnell und reibungslos.

Nachdem uns der Zubringerbus zum Airport gebracht hatte, startete 17.55 Uhr unsere Maschine nach Frankfurt, wo wir 11.05 Uhr landeten und um 13.30 Uhr nach Leipzig weiterflogen.