7.-9. Oktober: Algonquin Nationalpark

Am 7. Oktober fuhren wir nach dem Frühstück von Ottawa in Richtung Algonquin Nationalpark, einem weiteren Highlight unserer Reise.
Unterwegs fiel uns in einem kleinen Ort eine schöne alte Steinbrücke auf und da es Zeit war, eine Fahrpause zu machen, hielten wir am Ufer an. Nach einigen Fotos besuchten wir noch einen 50 Meter entfernten Imbiss. Dort angekommen erklärte man uns, dass heute das Firmenjubiläum sei und es Hamburger und Trinken gratis gibt. Das war eine tolle Überraschung und wir nahmen die Einladung gern an.

Gegen 13 Uhr erreichten wir den Ort Pembroke. Hier sind viele Häuserfassaden mit Graffitibildern verziert und wir machten einen kleinen Bummel durch den Ort, um uns einige anzusehen und zu fotografieren.

Danach erreichten wir auf der Route 60 den Eingang des Algonquin Nationalparks und hielten auf der Fahrt durch den Park an einigen schönen Stopps am Straßenrand an.

Um18 Uhr kamen wir im Riverside Motel in Dwight an und nach einigen kurzen englischen Begrüßungssätzen merkten die Eigentümer, dass wir Deutsche sind und outeten sich als Schweizer, die die Lodge vor einigen Jahren gekauft hatten.
Nach dem Check in bezogen wir unser Zimmer und machten noch eine Fahrt nach Huntsville, wo wir uns in einem asiatischen Restaurant das "All-you-can-eat-Buffet" schmecken ließen und danach in der Metro noch einige Dinge für die nächsten Tage einkauften.
21 Uhr verzogen wir uns nach der Rückfahrt in unserem Motelzimmer. Leider war der WLAN-Empfang hier zu schwach, um noch online gehen zu können.

Am 8. Oktober fuhren wir gegen 9 Uhr zum Eingang des NP, kauften uns zwei Permits, damit wir auf den Parkplätzen anhalten konnten und auch Straßen abseits der Hauptstraße befahren zu können.
Wir unternahmen dann mehrere Wanderungen und hielten nach einem Moose Ausschau, denn bisher hatten wir dieses imposante Tier noch nicht in freier Wildbahn gesehen.

Auf der Rückfahrt ins Motel kehrten wir gegen 18.30 Uhr im "The Cookhouse Saloon" ein und konnten dort in uriger Atmosphäre ein leckeres Steak und Rippchen essen. 20 Uhr waren wir dann wieder im Motel.

In der Nacht zum 9. Oktober hatte es ziemlich stark geregnet und am Morgen waren die Autos überfroren. Es war die erste frostige Nacht auf unserer Tour. Also hatten wir Hoffnung, dass die Rotfärbung der Ahornbäume noch intensiver wird und es doch noch ein richtiger Indian Summer wird.

Bei dem kalten und nebligen Wetter zogen wir es zunächst vor, nicht in den NP zu fahren, sondern gegen 10 Uhr nach Huntsville zu einem Stadtbummel zu starten. Huntsville ist ein gemütlicher kleiner Ort mit gemütlichen Lokalen und schönen Geschäften. Es gab auch ein Theater und auf dem Veranstaltungskalender erfuhren wir, dass am heutigen Abend um 20 Uhr dort ein Konzert "The Campfire Kings (and Queens)" stattfindet. Wir besorgten uns auch gleich zwei Karten, um die Kultur im Urlaub nicht zu kurz kommen zu lassen.

16 Uhr fuhren wir zurück ins Motel und beschlossen, auch ohne Permit (denn für zwei Stunden lohnt es nicht wirklich, die CAD 17 auszugeben) nochmal in den NP zu fahren. Und es sollte sich lohnen, denn diesmal sahen wir an einem kleinen See gleich an der Hauptstraße ein stattliches Moosmännchen und im NU bildete sich dort eine Schar parkender Autos und die Kameras kamen zum Einsatz.
Als wir auf der Rückfahrt zum Motel noch mal kurz für 5 Minuten auf einem Parkplatz hielten (was man ohne Permit nicht darf), kam auch gleich ein Ranger mit seinem Fahrzeug und strafte uns ab. Na, wir hatten ja wenigstens den Elch gesehen und so war das Geld nicht ganz umsonst ausgegeben.

Wir zogen uns im Motel um und fanden in Huntsville auch hinter dem Theater noch einen guten Parkplatz.
Das Konzert mit Oh Suzanna, Elmer Ferrer and Les Stroud gefiel uns gut und gegen 23 Uhr waren wir zurück im Motel.