Chichen Itza - Valladolid

19. Januar 2016

Chichen Itza
Nach unserer Abfahrt in Merida erreichten wir nach 90 km gegen 11 Uhr die wohl bekannteste und am besten erhaltene Maya-Ruine von Yucatán, Chichen Itza. Dass sie auch die meist besuchteste ist, merkten wir gleich nach der Ankunft. Sie wurde 1988 zum Weltkulturerbe erklärt, da sie sehr gut restauriert wurde.
Wir bekamen von Maria einige einleitende Erklärungen und wanderten dann durch das große Areal, vorbei an der großen Pyramide Kukulkan, dem Observatorium, dem Ballspielplatz, dem Kriegertempel und unzähligen Souvenirständen mit Masken, Mayakalendern und Hüten.

Die 24 Meter hohe Pyramide von Kukulkán war dabei besonders eindrucksvoll, da nur zwei der vier Seiten restauriert sind. So bekommt man einen guten Eindruck von den immensen Restaurierungsarbeiten. Die Pyramide stellt einen Jahreskalender mit vier Treppen zu je 91 Treppenstufen dar. Das Ganze vier mal plus die eine Stufe der Plattform ergibt genau 365 Stufen. Auch hier durften die Stufen nicht betreten werden.

Der Ballspielplatz ist ebenfalls sehr gut restauriert worden. Wir hatten ihn bisher in fast allen Anlagen sehen können. Aus den in Stein gemeißelten Abbildungen schließt man, dass der Kapitän der unterlegenen Mannschaft geopfert wurde, da auf einem Relief der Kapitän der Siegermannschaft mit einem Messer und einem blutenden Kopf in den Händen abgebildet ist.

Nach dem Rundgang fuhren wir 14 Uhr weiter zur Casa Museo Arte Maya, wo wir in einer Ausstellung sehr schöne nachgebildete Maya-Steinarbeiten bewundern konnten. Zum Kaufen waren uns die schönen Stücke allerdings etwas zu teuer, so dass wir uns damit begnügten, einen mit dem eigenen Namen gravierten Stein von einem der zwei Arbeiter außerhalb der Halle gegen ein kleines Trinkgeld geschenkt zu bekommen.


Gegen 15.30 Uhr erreichten wir unser heutiges Ziel für das Mittagessen, die "Hacienda Selva Maya" in Valladolid, wo schon ein abwechslungsreiches Mittagsbuffet auf uns wartete. Einige von uns nutzten das Angebot, gegen eine kleine Gebühr, nach dem Essen in einem natürlichen kraterartigen Brunnen, einer sogenannten Cenote, auf dem Gelände des Restaurants zu baden.

Nach nur 15 Minuten Fahrzeit kamen wir gegen 17 Uhr in Valladolid an. Zu Beginn machten wir einen kleinen Bummel durch den schön angelegten Park mit seinen lustigen Betonsesseln, auf denen man sich nebeneinander gegenüber saß und fuhren später in das Ecotel Quinta Regia, wo wir unser sehr gemütliches Zimmer bezogen.