Kohunlich - Palenque (ca. 490 km)

15. Januar 2016

Vom Frühstück gesättigt, machten wir uns zeitig auf den Weg, um noch vor anderen Gruppen in Kohunlich zu sein. Wir erreichten die Stätte dann auch noch im leichten Morgendunst und sie machte dadurch einen sehr mystischen Eindruck. Die Tempel lagen mitten in wild wuchernder Natur und wir hatten nach einer Erläuterungen von Maria genug Zeit, um uns alles in Ruhe anzusehen.
In der schon ungefähr 200 Jahre vor unserer Zeitrechnung gegründeten Palastsiedlung haben die Maya Erstaunliches geschaffen. Wir besuchten den Tempel der Masken
und andere rustikale Bauwerke und waren froh darüber, dass unsere Gruppe hier allein anwesend war.

Nach dieser beeindrucken Anlage fuhren wir weiter in Richtung Palenque, dass mitten in mexikanischen Regenwald liegt.
Die Mittagspause verbrachten wir heute im Restaurant "Asadero la Higuera". Dort konnte man sich aus fünf verschiedenen Fleischsorten eine auswählen, die danach als frisch gegrilltes Steak serviert wurde und sehr gut schmeckte.

Auf der Weiterfahrt wurde dann, wie auch an den folgenden Tagen, von Maria ein Gläschen Tequila eingeschenkt und mit einem Trinkspruch geleert - ein netter Einfall.

Unser Hotel für die zwei nächsten Nächte war die "Mision Palenque". Eine mitten im Urwald gelegene Hotelanlage mit einem imposanten Baum vor dem Eingang. Wer nach dem üppigen Mittagessen schon wieder Hunger hatte, konnte sich im Hotelrestaurant am Buffet ein Abendessen zusammenstellen. Uns reichte ein Drink an der gemütlichen Bar, um anschließend gut in den riesigen Betten in den nächsten Tag zu schlafen.

Ruinenstätte Palenque und Wasserfall Welib Há (ca. 65 km)

16. Januar 2106

Heute erwarteten uns nach einem sehr guten Frühstücksbuffet die Ruinenstätte Palenque, mit dem Tempel der Inschriften und die Wasserfälle Welib Há.
Nach der Ankunft scharten sich sofort Frauen mit bunten Taschen und anderen Souvenirs um uns, doch nach dem Kauf der Tickets durch Hilde wanderten wir zunächst zu den sehr gut erhaltenen Tempeln der Mayaanlage.

Auch hier beeindruckte die Anlage besonders durch die sie umgebende Berghänge und den dichten Regenwald.
Unglaublich, dass bis heute nur etwa 5 Prozent der Stadt freigelegt wurden und der restliche Teil noch vom Dschungel verborgen wird.

Besonders beeindrucken waren der Tempel der Inschriften mit seinen eingemeißelten Hieroglyphen. Hier wurde früher das Oberhaupt Pakal begraben und neben Sternenkunde wurden noch vieles andere mehr gelehrt.
Wieder am Eingang angekommen, bekamen wir noch Gelegenheit, durch die bunten Souvenirstände zu schlendern und etwas zu trinken. Unser Busfahrer hatte auch immer Wasser und andere Getränke an Bord, die man für einen fairen Preis kaufen konnte.

Dann fuhren wir in ein Restaurant zum Mittagessen und danach zu den Wasserfällen von Welib Há.
Einige nutzten die Möglichkeit in dem natürlichen Becken zu baden, in welches aus 10 Metern Höhe mehrere kleine Wasserfälle stürzen.

Gegen 18 Uhr erfolgte dann die Rückreise in unser schön gelegenes Hotel in Palenque.