Dienstag 20.11.18 – Fahrt auf das Bolaven-Plateau (380 km)

Nach dem Frühstück um 6.30 Uhr fuhren wir 7.30 Uhr zunächst tanken und danach machten wir wieder einmal einen interessanten Marktbesuch. Dort gab es alles, was das Herz einer laotischen Gourmetköchin höher schlagen lässt; lebende Löwenschlangen, Heuschrecken, gegrillte Maden in allen Größen und Frösche waren die absoluten „Leckerbissen“.

Die Straßen waren im Unterschied zu den vergangenen Tagen in einem für laotische Verhältnisse sehr guten Zustand.
Unterwegs begegneten uns immer wieder sonderbare Fahrzeugumbauten oder überladene Fahrzeuge.

In Pakse aßen wir dann Mittag im "Cafe Sinouk". Ein für laotische Verhältnisse teures Lokal mit kleiner Speisekarte. Danach schauten wir uns auf der Straße die vielen Mopeds mit Seitenwagen an, welche für diese Stadt ganz typisch sind.

Kurz vor 14 Uhr ging die Fahrt weiter auf das 1.000 Meter hoch gelegene Bolaven-Plateau.
Am späten Nachmittag kamen wir in Tad Lo im „Fall View Resort“ an.
Die Bungalows liegen malerisch in der tropischen Berglandschaft.

Ein kurzer Erkundungsgang in der Resortanlage und ein gutes Abendessen rundeten diesen Tag ab.

Mittwoch 21.11.18 - Auf dem Bolaven-Plateau

Nach dem Frühstück um 8.30 Uhr hieß es „Wanderschuhe an“ und los ging unser Trip immer bergan und auf schlammigen Wegen zu den Dörfern der Mon Khmer hoch oben auf dem Plateau.
Wir sahen den Kaffeepflückern bei der Arbeit zu und lernten bei einem Besuch einer Kaffee-Farm, wie aus den rohen Früchten des Kaffee-Strauches über das Trocknen und Rösten schließlich der Bohnenkaffee entsteht.

Eine willkommene Erfrischung nach dem doch etwas Schweiß treibenden Marsch war ein kühles Bad im „Thamchampy“-Wasserfall, der über eine steile Holztreppe und über schmale Laufbretter zu erreichen war.

Auf dem Rückweg zum Resort sahen wir noch den „Tad Fane“-Wasserfall. Dort konnten wir auch in einem Restaurant Mittag essen.
Anschließend kehrten wir in einem kleinen Cafe ein, in welchem frischer Kaffee aus der Region und viele exotische Teesorten angeboten wurden.

Gegen 15.30 Uhr waren wir zurück im Resort und da die Sonne noch hoch am Himmel stand, beschlossen wir, uns den „hauseigenen“ Wasserfall „Tad E-Tu“ anzusehen.
Über 135 zum Teil sehr glitschige und unregelmäßige Stufen ging es tief in die Schlucht hinein. Der Anblick der herabstürzenden Wassermassen inmitten der üppigen grünen Berglandschaft ließen uns die Strapazen des Tages vergessen.

Nach dem guten Abendessen im Resort, gaben wir uns Mühe, den Umsatz der Loa Bier-Brauerei zu steigern.
Im Zimmer bemerkte ich erst heute, dass der Anschluss des Elektroboilers in der Dusche etwas lebensgefährlich ausgeführt war.