Tagestrip nach Banjul

Am 15. März begann nach dem Frühstück die Halbtagestour nach Banjul, der Hauptstadt Gambias. Schon unterwegs konnte man immer wieder das bunte Treiben auf den Märkten am Straßenrand beobachten. Unser erstes Ziel war eine Batikmanufaktur - hier wurden alle erdenklichen Muster auf Tücher gebracht. Man erfuhr etwas über die Technik des Batikens und wer wollte, konnte ein oder mehrere Tücher kaufen (relativ unaufdringlich). Unser nächstes Ziel war der Kachically Crocodile Pool mit einem kleinen Musikinstrumenten-Museum. Kein Brüller, aber sehenswert.

Das folgende überschaubare Nationalmuseum war interessant und zeigte die Geschichte des Landes. Im Garten des Museums fanden wir eine nette Getränkeverkäuferin, deren strahlendes Lachen wir auf einem Bild festhalten durften.

In Gambia, dem kleinsten Staat Afrikas, gibt es relativ wenige großartige Museen oder andere spektakuläre Sehenswürdigkeiten. Lohnend sind hier eher die Menschen und die Natur. Die britische Kolonialzeit und der Sklavenhandel haben nicht viel in dem Land gelassen. Die Großtiere wurden so gut wie ausgerottet und die Bevölkerung ist arm. Aber uns reizte eben dieses Ursprüngliche.

Weiter fuhren wir zum Markt der Hauptstadt, der auf jeden Fall einen Bummel lohnt. Danach bummelten wir auf eigene Faust durch den Ort und besuchten eine kleine Schule, in der wir eine Spende hinterließen.

Am Nachmittag waren wir wieder im Hotel und hatten noch genug Zeit zum Essen, Baden und für einen Abendspaziergang am Strand.