Samstag 17.11.18 - Fahrt nach Ban Nahin (270 km)

Hurra! Ein neuer Bus mit 40 Sitzplätzen für uns 16 Leute; also Platz ohne Ende und für jeden einen Fensterplatz.

Khamchan hatte in seinem Heimatort zu Hause übernachtet und wurde heute Morgen mit frisch geschorenen Haaren von seiner Frau mit dem Moped zum Hotel gebracht.

8.30 Uhr begann unsere heutige lange Fahrt - vorbei am Triumphbogen - immer am Mekong entlang in westliche Richtung.

Die lange Strecke wurde nach ca. 80 km durch den Besuch des Wat Phabath aufgelockert. Es ist eine wichtige Pilgerstätte, denn dort befindet sich ein weiterer Fußabdruck Buddhas.

An einer Tankstelle kurz vor Ban Xaysavang, an der es gut gekühlte Kakaomilch gab, wurde ein Toilettenstopp eingelegt.

Um 14 Uhr machten wir eine späte Mittagspause in Pakkading. Natürlich entschieden wir uns wie fast immer für die schnell zubereitete Nudelsuppe mit Huhn. Die Toilette war für laotische Verhältnisse in Ordnung.

Am späten Nachmittag kamen wir im schön gelegenen „Sainamhai“-Resort an und nahmen eines der rustikalen Stelzenhäuschen in Besitz.
Das Resort ist ziemlich abgelegen, bietet allerdings eine vorzügliche Küche, so dass man es hier gut aushalten kann.

Sonntag 18.11.18 - Ein Tag in Ban Nahin

Ein weiteres Highlight der Reise stand auf dem Programm: Die Höhle von Konglor.
Der Fluss verschwindet hier am Fuße eines Karstberges und bahnt sich seinen Weg auf 7 km unterirdisch durch den Berg bis er auf der anderen Seite wieder ans Tageslicht kommt.

Um 8.30 Uhr brachten uns zwei Kleinbusse zum Mitzumachen Restaurant am Eingang des Geländes. Dort bestellten wir unser Mittagessen für die Rückkehr.
Danach wanderten wir zum Kassenhäuschen und wurden mit einer Stirnlampe ausgestattet. In der Höhle stiegen wir um in kleine Boote, in denen jeweils für drei Personen Platz war.
Mit Schwimmwesten und den Lampen ausgerüstet, fuhren wir in das Dunkel der Höhle. Nach ca. 20 Minuten mussten wir aussteigen und durch den Weg durch die Höhle fortsetzen, vorbei an Stalaktiten und Stalakmiten.
Etwas später fuhren wir wieder in den Booten dem Ausgang der Höhle auf der anderen Seite des Karstberges entgegen.

Wir besuchten das interessante Dorf Ban Phonthong der Moi-Minderheit und kehrten dann auf dem gleichen Weg durch die Höhle zurück; nur diesmal ohne zwischendurch die Boote zu verlassen.
Wieder am Eingang angekommen, nahmen wir ein erfrischendes Bad im Fluss. Die umliegende Bergkulisse war atemberaubend.

15 Uhr fuhren wir zurück zum Resort und machten noch einen kleinen Abstecher zum „Limestone Forest Viewpoint“, doch die Sonne stand bereits zu tief für vernünftige Fotos der bizarren Karstlandschaft.

Unser Reiseleiter Khamchan hatte für Interessierte eine Partie Boule organisiert. Wir hatten dieses Spiel noch nie gespielt aber sehr viel Spaß dabei, bis wir durch einen mächtigen Gewitterregen das Spiel vorzeitig beenden mussten.
Nach dem Abendessen wurden unsere heutigen zwei Geburtstagskinder auf der Terrasse des Resorts gebührend gefeiert, bevor wir in unseren Hütten verschwanden.

Montag 19.11.18 – Fahrt nach Savannakhet (350 km)

Es lag wieder ein langer Fahrtag vor uns.
So starteten wir bereits um 7.30 Uhr und fuhren nochmals zum Viewpoint, heute bei besserer Sicht.
Gegen 9 Uhr machten wir einen kleinen Spaziergang in einem Dorf der Fong mit den typischen Stelzenhäusern.
Auch hier hatte man den Bombenschrott zu einem nützlichen Zweck umfunktioniert - als Blumenkasten.

Einen weiteren Stopp legten wir kurz vor 12 Uhr an der „Laotischen Mauer“ ein. Im Dorf Ban Na Gna Vai, kurz vor dem Ort Thakhek, sahen wir ein gut erhaltenes Teilstück davon. Es handelt sich um die Felsformation „Kampaeng Yak“, die einer künstlich erbauter Mauer ähnelt. Eine Sage erzählt, dass sie von Riesen erbaut worden sein soll, den gleichen, die auch in der Ebene der Tonkrüge tätig waren.

Sechs Kilometer südlich von Thakhek besuchten wir eine halbe Stunde später den fast 30 Meter hohen Stupa "That Sikhottabong". Er ist einer der wichtigsten Wallfahrtsorte in Laos, dessen Geschichte ins 10. Jahrhundert zurück reicht.

Kurz vor Sonnenuntergang erreichten wir noch den „That Ing Hang“ Stupa, welcher ebenfalls zu den bedeutendsten Pilgerstätten in Laos gehört.

Es wurde schon dunkel, als wir 17.30 Uhr unser Hotel „Daosavanh“ in Savannakhet erreichten. Direkt am Mekong aber etwas außerhalb der Stadt gelegen, bot es viel Komfort.
Das Abendessen (Huhn mit Ingwer und Cashewnüssen) im Hotelrestaurant war gut und der Service freundlich, wenn auch etwas zu sehr der laotischen Langsamkeit verfallen.