Badeurlaub in Cancun

Um 17 Uhr erreichten wir verbliebenen Sechs unser Hotel Beachscape Kin Ha Villas & Suites. Es liegt im Norden von Cancún direkt am breiten weißen Sandstrand mit Kokospalmen. Ganz in der Nähe befinden sich kleine und größere Supermärkte, verschiedene Restaurants, gemütliche Bars und viele Geschäfte.

Es war genau das, was wir uns vorgestellt hatten. Nicht zu groß, keine Animation, ein schöner Sandstrand mit sauberem Wasser zum Baden. Unser Zimmer war auch in Ordnung.
Wie immer auf der gesamten Rundreise hatten wir zwei große Kingsize-Betten, ein sauberes Bad mit einer großen Dusche. Es gab immer heißes Wasser, einen Safe und freies WLAN.

Um den Pool und am Meer standen genügend Liegen und der Strand hatte herrlichen feinen weißen Sand und die Palmen spendeten Schatten, wenn die Sonne zu intensiv brannte. Die Hotels rechts und links neben uns hatten entweder gar keinen Strand oder er war total mit jeder Menge Seegras verschmutzt. Genau so hatten wir es schon zu Hause vor der Buchung der Reise in den Bewertungen bei TripAdvisor gelesen.

Als am zweiten Tag Maria Ihren Kontrollbesuch machte, bemängelten wir, dass man uns bei der Ankunft nur Coupons für ein amerikanisches Frühstück gegeben hatte. Diese wurden dann am zweiten Tag umgetauscht und wir konnten offiziell das Frühstücksbuffet nutzen, was wir die zwei Tage zuvor sowieso heimlich getan hatten.

Wir nutzten die folgenden Tage, um uns nach einem späten Frühstück am Strand zu entspannen und suchten uns für den Abend im Ort Restaurants, die man bequem in 15 Minuten Fußmarsch erreichen konnte. Besonders gut gefiel es uns im "Mextrem" und daneben im "Marineros", wo die Kellner die Getränke auf dem Kopf balancierend an die Tische brachten.
Sehr gemütlich und urig sowie bedeutend ruhiger war es im "Calypso's", wo wir uns dreimal beim lustigen Wirt Phelipe das leckere mexikanische Fischgerichte schmecken ließen. Dort gab es eine abwechslungsreiche Speisekarte mit nicht überzogenen Preisen.
Am 23. Januar meinte es die Sonne nicht ganz so gut und Monika und ich fuhren mit dem Bus der Linie R1 in den Ort Cancun um dort, fernab vom Tourismus, durch die einheimischen Straßen und Geschäfte zu schlendern.

Am 27. Januar, unserem letzten Tag, wurden wir zum Glück erst um 18 Uhr von einem Taxi abgeholt und von dem zuvorkommenden Fahrer zum 20 Minuten entfernten Flughafen gebracht. So konnten wir noch fast bis zum Sonnenuntergang am Strand bleiben und kurz vor Mitternacht entspannt den 10-stündigen Rückflug nach Frankfurt antreten.

Fazit

Die Rundreise durch Yucatan hat uns sehr gut gefallen. Dazu trugen neben dem meist super Wetter vor allem die beiden Reiseleiterinnen Hilde und Maria sowie die angenehme Reisegruppe bei.
Die Besichtigung der Maya-Ruinen war interessant und zeitlich gut ins Programm eingebaut. Die mittags ausgesuchten Restaurants waren eine sehr gute Abwechslung und hatten immer leckeres Essen zu vernünftigen Preisen.
Wir haben uns zu keiner Zeit auf Yucatan unsicher gefühlt nur in dem Viertel Cancuns , in das wir selbständig mit dem Bus gefahren waren, sollte man abends lieber nicht spazieren gehen.

Alle Menschen waren sehr freundlich und die Händler nicht aufdringlich.
Die Woche am Meer war für uns auch okay, denn wir wurden gar nicht, wie sonst, nach zwei Tagen Faulenzen unruhig.

Die in Cancun angebotenen Ausflüge (zum Schnorcheln oder zum Delfinschwimmen) waren total überteuert und wir haben unser Geld lieber für die leckeren Fisch- und Meeresfrüchtegerichte ausgegeben.
Geldautomaten waren nicht so häufig anzutreffen, wie wir es aus anderen Ländern kannten. Selbst in Cancun gab es meist nur welche. die gegen hohe Gebühren US-Dollar und keine Pesos ausspuckten. Glück hatten wir meist in den Supermärkten.

Alle Übernachtungen in den guten bis sehr guten Mittelklassehotels haben uns sehr gut gefallen. Sie waren sauber und boten ein gutes Frühstück an. Meist  war sogar WLAN-Empfang im Zimmer möglich.

Wir haben uns in Mexiko sehr wohl gefühlt.

ENDE