30 Tage Australien in eigener Regie

Endlich ist es soweit!
Die Reise nach Australien stand schon lange auf unserer Wunschliste. Allerdings schreckte mich immer der lange Flug und auch die Preise der Reiseanbieter waren schon für eine dreiwöchige Reisedauer ganz schön saftig. Auch beinhalteten die Touren nicht alle Sehenswürdigkeiten, die wir gern sehen wollten.

Somit entschlossen wir uns, die Tour selbst zu planen. Als erstes legte Monika die Route fest, auf der alles lag, was uns interessierte. Wir planten, einige Strecken zu fliegen und andere mit dem Mietwagen zurückzulegen. Ein Camper war uns zu groß für einige abgelegene Wege und andererseits haben wir bei den Übernachtungen gern etwas Abwechslung und bequeme Betten sowie eine ordentliche Dusche.

Wir entschlossen uns für eine etwas von den üblichen Reiseangeboten abweichende Tour. So wollten wir keinen Badeurlaub sondern einen Erlebnisurlaub machen und möglichst wenig Touris sehen.
Den Osten strichen wir, da wir erst vor einigen Monaten in Indonesien geschnorchelt und gebadet hatten.
Aus Zeitgründen entschieden wir uns für den Süden, die Mitte und den Westen.
Folgende Highlights wollten wir neben einigen anderen sehen:
Sydney, Blue Mountains, Melbourne, Great Ocean Road, Kangaroo Island, Adelaide, Uluru, Olgas, Kings Canyon, Wave Rock, Pinnacles, Kalbarri NP, Valley of the Giants, Elephant Rocks, Delphine in Monkey Mia.

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Wir veranschlagten eine Dauer von 4,5 Wochen. Die Tagesstrecken mit dem Auto lagen dabei meist zwischen 300 und 400 km nur einmal bei knapp 600 km.
Danach buchten wir Flüge, die von den Abflugzeiten für uns passten und anschließend suchten wir Übernachtungen mit guten Preis-/Leistungsverhältnis und Bewertungen aus, die wir bei Bedarf noch kurzfristig stornieren konnten.

Außerdem buchten wir eine Tagestour in die Blue Mountains und eine dreitägige Campingtour ab Alice Springs. Bei den Mietwagen entschieden wir uns für SUV`s mit Automatik, da dies beim ungewohnten Linksverkehr sehr angenehm ist.

Ein halbes Jahr vorher hatten wir so alles komplett geplant und gebucht.
Danach besorgten wir nur noch die Fahr- und Platzkarten von Leipzig nach Frankfurt und zurück sowie ein Hotel für die Nacht vor dem Abflug in Frankfurt, damit der lange Flug durch fast vier Stunden Zugfahrt nicht noch stressiger wird.