Ny-Ålesund

Wir ließen das Nordkap hinter uns und vor uns lag bis nach Ny-Ålesund war die beeindruckendste Strecke der gesamten Reise, was sicher auch an dem superschönen Wetter lag. Winterlandschaft vom Feinsten. Uns begegneten Wale (die leider nur immer beim kurzen Luftholen zu sehen waren und wieder abgetaucht waren, bis die Kamera sie einfangen konnte), rings um uns ragten schneebedeckte Gipfel auf und wir konnten riesige Gletscher bestaunen.

Der Ort Ny-Ålesund

Ny-Ålesund auf Spitzbergen ist eine der nördlichsten Siedlungen der Erde, wo im Winter nur ca. 30 Leute wohnen.
Hier befindet sich auch das nördlichste Postamt der Welt, von wo wir natürlich einige Postkarten verschickten.
1916 wurde der Ort gegründet und mit Unterbrechungen bis 1963 nach einem Grubenunglück Steinkohle gefördert. Ab 1968 entwickelte sich der Ort zu einem internationalen Forschungszentrum. Hier haben verschiedene Staaten ein separates Häuschen. Da Deutsche hat als Wahrzeichen an der Außenwand einen Gartenzwerg stehen.

Hier findet man verschiedene Vogelarten wie Weißwangengänse und Eismöven. Letztere brüteten überall direkt neben den Wegen, die man nicht verlassen durfte. Auch wegen eines plötzlich auftauchenden Eisbären - dazu hatten wir extra einen Eisbärwächter an Bord der mit einem Gewehr bewaffnet Ausschau mit dem Fernglas hielt.

Man kann auch eine Lokomotive aus dem Jahre 1909 bestaunen, die in Berlin gebaut wurde und hier zum Transport der Kohle benutzt wurde.