Auf dem Weg nach Tadoussac

Nach den wunderbaren Tagen mit Superwetter in Percé hieß es nun Abschied nehmen. Wir brachen nach dem Frühstück um 10 Uhr auf und fuhren immer der Küstenstraße entlang in Richtung Campellton, unserem nächsten Übernachtungsziel.

27. September - Campbellton

Auf dem Weg nach Campellton machten wir nach dem Mittagessen noch einen Stopp im "Parc national de Miguasha", dem kleinsten der 24 Nationalparks in der Provinz Québec. Er gehört seit 1999 wegen seiner Fossilienfunde aus dem Devon zum Weltnaturerbe der UNESCO. Hier wurden unter anderem Fossilien von mehr als 20 Fischarten gefunden. Leider war bei unserem Besuch das 2003 eröffnete Museum geschlossen.

Gegen 16 Uhr erreichten wir das Super 8 in Campellton in der Provinz New Brunswick. Hier mussten wir wegen der anderen Zeitzone die Uhr eine Stunde vorstellen.

Zuerst entspannten wir uns im schönen Pool und Whirlpool des Hotels, wo wir ganz allein waren. Gegen 19.00 Uhr bummelten wir durch den Ort und beobachteten am Brunnen mit der Lachsskulptur aus Metall den Sonnenuntergang.

Auf der Suche nach einem Lokal fürs Abendessen landeten wir schließlich gegen 20 Uhr in einem Thai-Restaurant, was gerade im Begriff war zu schließen und bekamen noch ein leckeres Essen.

28. September - Trois Pistoles

Gegen 9 Uhr verließen wir unser Motel in Campellton und stoppten unterwegs am Lake Matapedia und im Parc National du Bic, bevor wir 15 Uhr das Motel Riviere Trois Pistoles erreichten. Nach dem Einchecken erledigten wir einige Einkäufe und ließen uns anschließend ein All-you-can-eat-Buffet schmecken, bevor wir den weiteren Abend im Motelzimmer verbrachten.

Für den nächsten Morgen hatten wir bereits online von Deutschland aus einen PKW-Platz auf der Fähre über den St. Lawrence Strom nach Tadoussac gebucht und die startete bereits um 6.30 Uhr von der Anlegestelle, die wir bereits nach der Ankunft in Trois Pistoles ausfindig gemacht hatten.  

29. September - Tadoussac

Um 5.00 Uhr weckte uns das Handy und 30 Minuten später fuhren wir zur Anlagestelle der Fähre, wo man bereits 45 Minuten vor Abfahrt da sein sollte.
Nach der Prüfung der Buchungsnummer konnten wir an Bord fahren und legten pünktlich um 6.30 Uhr in Richtung Tadoussac ab. Nach der fast 2 stündigen Fahrt, die im letzten Viertel in dichtem Nebel verlief, legten wir in Tadoussac an.

Gegen 17.00 checkten wir dann im Motel de l'Anse a l'Eau ein und aßen im Zimmer, da wir bei dem Wetter keine Lust auf einen weiteren Spaziergang hatten.

Bereits um 10 Uhr erreichten wir bei trübem Wetter unser Motel, wo das Zimmer leider noch nicht frei war. Also schauten wir uns kurz den kleinen Ort an und buchten danach kurzentschlossen zwei Tickets für eine Fjordfahrt, um die Wartezeit sinnvoll zu überbrücken. Wir waren nur zu viert auf dem Boot und mittendrin setzte heftiger Regen ein. Als Entschädigung begegneten uns im Fjord aber einige Wale, an die wir ziemlich nah heran fuhren und einige Fotos machen konnten.

Am Ziel legten wir an und hatten zwei Stunden Zeit, in einer Gaststätte Mittag zu essen, wo es wenigstens warm und trocken war. Danach fuhr uns das Boot zurück und wir hatten wieder das Glück, Walen zu begegnen.